Nach nunmehr gut 4 wochen nutzung von zwei tee-dauerfiltern aus edelstahl will ich meine erfahrungen weitergeben. In meiner nutzung sind das „küchenprofi 1045302800 profi-teesieb“ (küpro) und der „bredemeijer 1491 teefilter mit deckel ablage edelstahl“ (brede). Deshalb steht diese bewertung gleich lautend bei beiden erzeugnissen. Verarbeitung: beide produkte machen optisch einen tadellosen eindruck. Es gibt bei den löchern im siebkörper keine grate und auch die ränder der mittels punktschweißungen zusammengefügten teile (unterteil, mantelteil und oberteil) sind frei von scharfen kanten. Allerdings sind die löcher im siebkörper deutlich größer als die maschen der von mir bisher genutzten „teli“-filter, die aber leider eine kombination von filtergewebe aus metalldrähten und einer stützkonstruktion aus plaste sind. Rückhalten der teeblätter: küpro macht das gut – brede macht das auch gut, sogar besser als küpro. Ziehergebnis: beide sind hier gleich gut; kein metallgeschmack im tee. Es sickern nur geringe mengen an feinem dust durch die löcher in den fertigen tee. Das ist für mich akzeptabel. Herausnehmen am ende der ziehzeit: küpro hat dafür zwei „flügel“, die beim herausnehmen die thermische belastung der finger in erträglichen grenzen halten – brede hat dafür einen durchgehende breiten metallrand (ca.

Der teefilter ist nach meiner meinung etwas überspitzt gesagt nur für sonntagsteetrinker gut geeignet, weil sonntags gerne auch mal ein schöner großblatttee in die kanne kommt. Für alltagstee (boken) ist er nicht so gut, weil die lochung des filters die kleinen teeflöhe nicht zurückhalten kann. Bei der letzten tasse macht sich dass dann besonders bemerkbar. Da muss man dann immer drumherumschlürfen. Die lochung führt außerdem dazu, dass sich die etwas größeren teeflöhe gerne in den löchern verklemmen, so dass die spätere reinigung des filteres nicht mit bloßem wasserstahl gelingt. Man muss mechanisch nachhelfen. Damit er nicht im alteisen landen muss (dafür ist er eigentlich zu schön) bin ich in den keller runter und habe den edelstahlsiebkorb an der ersten lochreihe mit einer feinen eisensäge abgesägt. Den zürückbleibenden kragen des filterkorbs habe ich schön entgratet und sieheda mein alter 0815 “finum brewing basket m, dauerfilter” läßt sich 100%ig fest draufstecken. So kommen aussehen und funktion zusammen. Mein aufruf an die entwickler bei bedemeijer (so es die gibt): kombiniert das schöne oberteil bitte mit einem funktionalen feingewebefilter statt mit einem ollen lochfilterdrei sterme trotzdem, denn mein umbau ist perfekt.

Kurz und knapp: der teefilter ist ein absolutes top-produkt. Er lässt sich meistens gut reinigen, allerdings hängen manchmal die teeblätter am oberen rand etwas fest oder kleben an der unterseite. Allerdings ist das kein problem, da die finger aufgrund der geringen höhe des filters ohne schwierigkeiten an den boden heranreichen. Es gelangen nur die kleinsten fragmente des tees in den aufguss und der tee schmeckt sehr angenehm. Die runde oberseite und der deckel sind beide nicht in gummi aus billigen elastomeren sondern in silikon eingefasst und schützen ordentlich vor verbrennungen am heißen metall. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der vom aufguss aufsteigende dampf sehr heiß sein kann und davor kann der teefilter selbstverständlich nicht schützen.

Eigenschaften :

  • sehr feines Gewebe
  • Edelstahl
  • Teefilter, Deckel ist gleichzeitg Abtropfuntersetzer