Hatte über 10 jahre eine jura subito am start und war eigentlich zufrieden. Leider hatte diese einen alu boiler und ich habe beschlossen den “langzeitversuch” mit dem aluminium abzubrechen. Zur lelit pl42 emhabe mich für das gerät mit der mühle entschieden, weil die version ohne mühle nur 20. Sowohl die maschine, als auch die mühle sind perfekt. Habe mir noch einen schönen motta tamper mit holzgriff und einen abklopfbehälter dazu bestellt. Hatte nach drei versuchen den perfekten espresso in der tasse. Bei meiner “hausmarke” (caffe napolie e)mahlgrad zwischen 2 und 3 – 14g kaffeemehl – mittel getampert – sieb für zwei tassen = perfektes ergebnisgleicher mahlgrad – 7g kaffeemehl – fest getampert – sieb für eine tasse = perfektes ergebnisbin total begeistert, der espresso schmeckt viel intensiver als mit der subito und hat eine schöne, dicke crema. Das manometer zeigt den druck in bar an. Macht richtig spaß die zeit zu stoppen, den druck zu beobachten und zuzusehen, wie das leckere getränk in die espressotasse läuft. Herrliches spielzeugder siebträger ist schon wenige minuten nach dem einschalten richtig heiß. Die maschine ist wunderschön und wirkt sehr wertig. Kann die maschine uneingeschränkt empfehlen und habe noch nichts nachteiliges entdeckt.

Nachdem die lelit nun ein jahr störungsfrei leckeren espresso liefert nachfolgend kurz unsere erfahrungen. Wir hatten zuvor schon einen aeg siebträger mit separater mühle und haben uns aufgrund design und bewertungen für die lelit entschieden. Insbesondere die integrierte mühle war ein kaufgrund, damit es in der küche nicht ausschaut wie in der elektroabteilung (:-). Das argument mit den dadurch zu warm gelagerten bohnen kann ich nicht nachvollziehen. Erstens ist der bohnenbehälter relativ klein, so dass bei uns bei vollem behälter alle 3-4 tage nachgefüllt wird, zweitens habe ich die temperatur im bohnenbehälter während mehrerer stunden im betrieb gemessen (für technikfreaks: kleiner pt100 sensor) und dabei max. 32°c gemessen, bei 21°c zimmertemperatur. In der küche gibt es sicher einige plätze die genauso warm sind. Bis zum ersten leckeren espresso braucht es etwas Übung und einige versuche mit mahlgrad und tamperdruck. Je nach bohnensorte benötigen wir mahlgrad 2-3 der aufgedruckten skala, bei 15g kaffe im doppelsieb. Gröber oder feiner mussten wir noch nie mahlen.

Ich habe zunächst eine lelit pl41em erworben, dass modell ohne mühle. Wir haben dann allerdings schnell festgestellt, dass unsere scala 166 mühle nicht ausreichend fein mahlen kann, daher der umtausch. Die 42em war nur 50 euro teurer, und eine gute espressemühle kostet deutlich mehr. Zunächst war ich etwas erschrocken über das kaffeepulver, was sich überall in der maschine befand. Ich nahm an, es wäre eine gebrauchte maschine. Es befand sich aber ein hinweis des herstellers in der mühle, dass durch tests kaffeepluver-rückstände normal sind. Und auch sonst war die maschine neu (ich weiß ja wie eine gebrauchte aussieht). Zur maschine:die maschine ist gut verarbeitet, sieht schick aus und spart platz im gegensatz zu einer maschine ohne mühle. Die breitere maschine im vergleich zur pl41em hat den vorteil, dass sie stabiler steht, wenn man den siebträger kraftvoll anziehen muss. Der oft genannte nachteil, dass wenn wenn eine der beiden komponenten kaputt geht, beides unbenutzbar ist, mag ja sein.

Eigenschaften :

  • Marke Lelit
  • Modellnummer PL042EM
  • Farbe Metall
  • Artikelgewicht 10,5 Kg
  • Produktabmessungen 39 x 33 x 42 cm
  • Fassungsvermögen 2 cups
  • Leistung 1200 Watt
  • Spannung 240 Volt
  • Material Edelstahl rostfrei, Messing
  • Maximaler Dampfdruck 15 bar
  • Automatische Abschaltung Nein
  • PL042EM
  • Lelit